Vergangenes 


2023-24: Studio, Mischpult, Geduld

Ding brauch Weile, gut Ding braucht... naja: 15 Monate. Doch nun ist das Album WOHIN DIE MÖWEN FLIEGEN fertig und kann zu Gunsten von Spotify, Apple oder Youtube gestreamt werden. Alternativ gibt es das Werk auch auf CD (Bestellung per Mail an: [email protected]), wodurch dem Musikus ein paar Euro bleiben.

2022: Kleinkunstvogel

Nur drei Stunden vor Ende der Bewerbungsfrist melde ich mich als Teilnehmer zum 36. Grazer Kleinkunstwettbewerb an. An dieser Stelle zitiere ich aus einem meiner Lieder aus dem Jahr 1997: “Jeder hat sein' 🐦 und flippt manchmal aus...Das Bunte und Verrückte ist das Schöne an dem Leben." Ich bin dankbar für die tolle Erfahrung, die netten Gespräche und die umwerfende Gage (Siehe Foto. Die Gitarre ist seit 1996 mein Eigentum.)

2021: Versuchsballon

Am 10. Oktober durfte ich im FoRum in Rum mein Programm Zeitraffer. 25 Jahre verborgene Lieder präsentieren. Danke an alle, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Der Ballon gewann an Höhe ...


2020: Lockdown

Ein Virus beendet meine ehrenamtliche Karriere als Veranstalter. Die Idee, selber wieder aufzutreten, reift hingegen weiter.

Aber wann, wie, wo? Kreativität hilft mir in den vielen Stunden zuhause.

Roman Bernhard wird geboren.

2018: Open Air

Kann man 700 Menschen dazu bewegen, sich ein Konzert auf der Dachterrasse einer Schule anzuhören? Ja, wenn kreative Lehrer_innen einer Schule einen entsprechenden Verein gründen. Größer kann man eine hobbymäßige Veranstaltung nicht durchführen.

Ich frage mich, was ich durch das Veranstalten noch erleben und erreichen will.

2017: Geistiger Verschönerungsverein Innsbruck

Wenig Freude hat der nicht hoch genug zu schätzende Innsbrucker Verschönerungsverein mit diesem Namen eines neuen Projekts einiger Lehrer_innen des BRG in der Au in Innsbruck. So wenig Freude, dass uns sogar seitens der Polizei nahegelegt wird, diesen behördlich genehmigten Namen zu ändern. Das tun wir selbstverständlich nicht, zumal wir glaubhaft machen können, dass Abende mit Künstler_innen wie Cornelius Obonya, Karl Markovics, Dimitrè Dinev, Attwenger, Adele Neuhauser oder Fritz Karl einen Mehrwert für einen gesamten Stadtteil bedeuten. Noch dazu in einer Schule, die mehr sein will, als eine Schule. 

2010 bis 2016: Auf Wiedersehen!

Viele Künstler_innen besuchen Rumhängen zum wiederholten Mal. Schön, aber wenig herausfordernd. Ein Highlight ist bestimmt der Abend mit Erwin Steinhauer.

Die Lust, selber wieder kreativ tätig zu werden, wächst und neue Lieder entstehen zuhause im Kämmerchen. 

2009: Harte Arbeit... 

...ist das Leben als Künstler. Robert Palfrader schleppt nach seinem Gastauftritt in Rum Requisiten, steigt ins Auto und fährt nach Wien, um am nächsten Morgen wieder arbeiten zu können. Hut ab! Was Florian Scheuba, Thomas Maurer, Wolfgang Böck und Oliver Baier nach ihren Auftritten in Rum unternehmen, ist  nicht bekannt.

Jedenfalls stellt sich die Arbeit als Veranstalter auch als harte Arbeit heraus. Spätestens nach dem Abschluss meines Studiums und der sich abzeichnenden neuen Rolle als Familienvater.

2008: Gemeinsam... 

...geht´s leichter. Five-Stars aus Innsbruck verhilft Rumhängen zu Auftritten von Ludwig Hirsch und Stefanie Werger. 

Rumhängen wird zum Selbstläufer. Andere Veranstalter entdecken Rum als Veranstaltungsort.

2007: 20. April 

Des Führers Geburtstag zu ertragen ist Jahr für Jahr schwierig. Sich mit vier Größen der österreichischen Kleinkunst-Szene, den Hektikern, zu treffen, im Jahr 2007 hingegen etwas ganz Besonderes. Da vergisst man sogar den 20. April...

2006: Weiblich!

Rumhängen - Kultur am Rande der Stadt will kein traditioneller, von Männern geprägte Verein sein. Interessanterweise ist der Großteil "unserer" Künstler männlich. Julia Stemberger stellt eine erfreuliche Ausnahme dar.
Rumhängen lotst ab 2006  Künstler_innen aus ganz Österreich ins neu errichtete Veranstaltungszentrum FoRum in Rum. 

2006: Mut zählt immer...

...hat mir 1995 die spätere Bürgermeister_in Hilde Zach in einem Brief erklärt. Mut ohne Fachwissen könne jedoch peinlich sein. Fachwissen hat Rumhängen, Kultur am Rande der Stadt keines, als wir Viktor Gernot und Michael Niavarani in die Volksschule nach Neu Rum einladen. Das ist mutig. Beim Georg-Danzer-Konzert 2005 ist einem Fotografen der Tiroler Tageszeitung von uns noch den Zutritt verwehrt worden. Ausverkauft ist ausverkauft. Basta! 

Gefühlsecht ist binnen Stunden ausverkauft, die Presse erstaunt über die neue Kulturinitiative zwischen Hochhaus und Gewerbegebiet und trotz Ansturms der Massen willkommen!

2005: Rumhängen

Gemeinsam mit Student_innen der Universität Innsbruck und Bernhard Kirchebner wird der Kulturverein
Rumhängen, Kultur am Rande der Stadt gegründet. Ich darf mich Obmann nennen.
Highlights im ersten Jahr: Bluatschink, Peter Ratzenbeck und Georg Danzer.
Location (im Ernst!): Mehrzwecksaal der Volksschule Neu Rum

2004: Vergleichen...

...sollte man sich als Liedermacher mit niemandem. Josef Hader wird mir im Rahmen meiner Diplomarbeit 2009 erzählen, dass Leute, die sich selbst einordnen, meist nicht die besten seien. Am 17. April 2004 gebe ich in einem Interview für den Kurier einiges von mir preis. Und versuche mich einzuordnen. Hm. Jugendsünden sozusagen.

Die Idee, die wirkliche Heimatgemeinde Rum kulturell zu erwecken, reift. 

2000: 37 Schilling...

...werden mir vom ORF via AKM ausbezahlt, weil mein Song A Lied´l nur für di einmalig auf Radio Tirol gespielt wird! Durchbruch? Fehlanzeige. Wegen des fehlenden Erfolgs stelle ich mein künstlerisches Schaffen beleidigt ein. Sozusagen eine persönliche Rache an der Öffentlichkeit. Bis zur Reinkarnation unter dem Pseudonym Roman Bernhard werden 21 Jahre vergehen.

Zum Abspielen des Videos bitte klicken:

Inhalte von Youtube werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf “Zustimmen & anzeigen”, um zuzustimmen, dass die erforderlichen Daten an Youtube weitergeleitet werden, und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in unserer Datenschutz. Du kannst deine Zustimmung jederzeit widerrufen. Gehe dazu einfach in deine eigenen Cookie-Einstellungen.

Zustimmen & anzeigen

1999: Genialität...

...wird mir nach einem Gastauftritt bei einem Konzert von Peter Ratzenbeck bei Kultur am Land attestiert. Angeblich hat Roman Zens sogar brilliert. Darüber freut man sich - auch wenn der Nachname falsch geschrieben ist. 

Zum Vergrößern bitte klicken.

1999: Auf Tour...

...heißt ein Live-Album von STS, das natürlich auch bei mir zuhause (im Großraum Innsbruck ;) )auf und runter läuft. Das nennt man austropopulistisch geprägte musikalische Sozialisation. Im Frühsommer 1999 gibt es auch für mich so etwas wie eine Tour. "Professioneller" Flyer inklusive.

1998: Aus Hall in Tirol stammend...

... ein Auftritt in einem anderen Kaffeehaus z´Haus. Daheim ist man, wo es Promotion gibt.

1997: Immerhin

Unter dem Motto Corpus gitarrae gibt es eine Serie von fünf Auftritten im Treibhaus in Innsbruck.

1997: Aus Innsbruck stammend...

... ein Auftritt im Kaffeehaus. Eine große Bühne stellt man sich anders vor. Aber für einen Auftritt nimmt man in Kauf, dass man in der Nachbargemeinde zuhause ist. Zumindest bewirbt man das auf dem in Farbe gedruckten A4-Plakt.

1996: Aus Rum stammend...

... und die IVB-Linie O nutzend, besuche ich die 8b des Reithmann-Gymnasiums in Innsbruck. Dank der großartigen Lehrer_innen rund um Manfred Pirchner werden die Kulturtage EIGEN.ARTIG initiiert. Ein Kulturfest von Schüler_innen für die Öffentlichkeit, das auch 25 Jahre später noch seinesgleichen suchen wird. Und in mir die Leidenschaft zur Liedermacherei sowie zum Veranstalten wecken.